France 2030

Die Hebel

Publié 07/05/2024|Modifié 29/04/2024

Sechs große, bereichsübergreifende Hebel für den Erfolg

Candidater
Zur Verwirklichung der zehn großen Ziele von France 2030 werden sechs bereichsübergreifende Hebel (Rohstoffe, Komponenten, digitale Technologien, Talente und Finanzierung von Innovationen, Entwicklung von Ökosystemen im Bereich Hochschulbildung, Forschung und Innovation) eingesetzt, die für den Erfolg dieses Vorhabens unerlässlich sind.

In der Krise hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen zu sichern. Im Kontext der Überwindung der Krise und der Erholung der Weltwirtschaft ist es zudem in vielen Branchen zu Versorgungsengpässen gekommen.

France 2030 soll es uns ermöglichen, die auf Kunststoff und Metallen basierenden Wertschöpfungsketten zu sichern, die holzverarbeitende Industrie zu konsolidieren, in die Kreislaufwirtschaft zu investieren und generell unsere Abhängigkeit von Einfuhren zu verringern.

  • Kunststoff zu 100 % recyceln und innovative Werkstoffe mit geringen Umweltauswirkungen entwickeln
  • Sicherung der Liefer-, Veredelungs- und Recyclingkette für kritische Metalle
  • Unterstützung der Walderneuerung im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung und der Erhaltung der biologischen Vielfalt, Optimierung der Nutzung der Holzressourcen und Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche

Die Krise hat uns unsere Schwachstellen bei Halbleitern sowie Bauteilen für Elektronik und Robotik und im Medizinbereich augenfällig gemacht.

Damit France 2030 von Erfolg gekrönt ist, bedarf es unbedingt einer Kombination aus einer europäischen Strategie - angesichts der Größenordnungen und dessen, was auf dem Spiel steht - und einer nationalen Strategie, die darauf abzielt, unsere Elektronikproduktion bis 2030 zu verdoppeln und Frankreich zu einem der führenden Länder im Bereich Mikrochips zu machen.

  • Verdoppelung der französischen Produktion von elektronischen Komponenten
  • Förderung der Entwicklung von Projekten für Industrie-4.0-Fabriken und Stärkung des französischen Angebots an Maschinen für die Industrie der Zukunft

Unsere Kapazitäten im Bereich zuverlässiger, leistungsfähiger und souveräner digitaler Lösungen werden entscheidend sein, wenn es darum geht, auf einer Vielzahl von Feldern Innovationen zu erzielen, ohne unsere technologische Unabhängigkeit zu opfern. So müssen wir die in den Bereichen Cloud, Quantencomputer, künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und 5G eingeleiteten Strategien fortsetzen und intensivieren.

  • Ausbau unserer nationalen Softwarelösungen (Weiterverfolgung der bereits angekündigten Quantencomputer-, KI-, Cybersicherheits-, 5G- und Cloud-Strategien)
  • Befähigung zur umfassenden Übernahme dieser Lösungen, insbesondere in der Landwirtschaft, im Gesundheitswesen und in der Industrie

Die Reindustrialisierung Frankreichs erfordert die Förderung von Talenten und Investitionen in Kompetenzen auf allen Qualifikationsebenen - Ingenieure, Techniker, Facharbeiter usw. - insbesondere in den Spitzensegmenten und in den Bereichen, in denen nach wie vor Fachkräftemangel herrscht. Dies betrifft alle Zugangswege zur allgemeinen und beruflichen Bildung: unsere Schulen, unsere Universitäten und Forschungslabors, unsere Bildungseinrichtungen…

Im Rahmen von France 2030 wird eine 10-Jahres-Strategie formuliert und umgesetzt, um bis 2030 das Ausbildungsangebot im Hinblick auf zukunftsorientierte Studiengänge und Berufe umzugestalten und zu modernisieren.

Bei dieser Strategie werden die Lehren aus den bisherigen Maßnahmen der Programme für Zukunftsinvestitionen (PIA - Programme d'investissements d'avenir) und aus dem 2018 gestarteten Plan für Investitionen in Kompetenzen einfließen, um die Ausbildungsanstrengungen für arbeitsmarktferne Personen zu verstärken und die Ausbildungspraxis insbesondere mithilfe der Digitalisierung umzugestalten.

  • Stärkung des französischen Bildungswesens, damit jährlich bis zu 400 000 Jugendliche, Arbeitssuchende und Arbeitnehmer ausgebildet und auf die in den strategischen Sektoren angesiedelten Berufe von morgen vorbereitet werden können
  • Förderung der Entwicklung einer Reihe von Clustern von Weltrang im Bereich der künstlichen Intelligenz

Die seit 2017 konsequent betriebene Förderung von Innovation und French Tech machen Frankreich heute zum Technologieführer in Europa: Unsere Start-ups entwickeln sich zu internationalen Champions; wir werden das Ziel von 25 Einhörnern im Jahr 2025 deutlich übertreffen. An dieser revolutionären Umwälzung muss festgehalten werden, wenn wir unseren Rückstand bei bahnbrechenden Innovationen (Deep Tech und Start-ups in der Industrie) aufholen und Technologiegiganten hervorbringen wollen.

Somit wird eines der mit France 2030 verfolgten Ziele darin bestehen, mindestens 100 Industriestandorte pro Jahr zu schaffen und das Wachstum dieser Unternehmen auf europäischer Ebene zu beschleunigen.

Die Finanzmittel dieser drei Programmteile sind zu 100 % für aufstrebende Akteure zweckgebunden.

  • Bahnbrechende Innovation
  • Die Gründung von Deep-Tech-Unternehmen fördern, sie begleiten und den Übergang von Start-ups in die industrielle Phase beschleunigen
  • Beschleunigung des Wachstums von Start-ups

France 2030 ist gleichbedeutend mit einer bewussten Entscheidung zugunsten der Wissenschaft und des Wissens. Um möglichst viele Menschen in die Berufe der Zukunft zu führen sowie die Exzellenz der französischen Forschung und ihren Transfer in die Wirtschaft zu unterstützen, wird im Rahmen von France 2030 weiterhin massiv in die Hochschulen investiert. Um ein günstiges Umfeld zu schaffen, in dem die Forschung und Ausbildung in diesen vorrangigen Bereichen beschleunigt werden kann, fördert und begleitet France 2030 die Transformation unserer Ökosysteme in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Innovation.

  • Förderung der Entwicklung herausragender Hochschulen durch die Initiierung und Unterstützung von Projekten, die Exzellenz in allen ihren Ausprägungen stärken
  • Zusammenwirken mit Dienststellen oder Einrichtungen, die für die zeitlich befristete Unterstützung von in der Forschung aktiven Hochschullehrkräften bei der Projektentwicklung zuständig sind
  • Weiterführung der Unterstützung für die strukturgebenden Akteure des Ökosystems (IdEx, IRT-ITE…)
  • Förderung von Versuchsprojekten und Demonstrationsvorhaben, bei denen Schulen und lokale öffentliche Bildungseinrichtungen mit externen Partnern zusammenarbeiten, um ihre Funktionsweise nachhaltig zu verbessern

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